Die UNESCO Welterbestätten in der Türkei

Yerebatan Sarnıcı (Versunkener Palast) ist eine spätantike Zisterne in IstanbulYerebatan Sarnıcı (Versunkener Palast) ist eine spätantike Zisterne in Istanbul

Das Kulturland Türkei hat 13 anerkannte Welterbestätten. Weitere 41 Stätten befinden sich auf der „Tentative List of World Heritage Sites“, der sogenannten „Anwärterliste“. Auf der 38. Sitzung des Komitees für Weltkulturerbe in Doha, sind aus der Türkei nun auch Cumalıkızık und Bergama auf die Liste der Welterbestätten aufgenommen worden.

Die von der UNESCO geführte Liste des Welterbes, der UNESCO Welterbestätten, umfasst aktuell insgesamt 981 Denkmäler in 160 Ländern. Davon sind 759 Kulturdenkmäler (K) und 193 Naturdenkmäler (N). Weitere 29 Denkmäler gehören sowohl dem Weltkultur- als auch dem Weltnaturerbe an. In den Klammern das Jahr der Aufnahme in die Welterbeliste angegeben.

Historische Bereiche von Istanbul (K/1985)
Die Stadt Istanbul hat durch ihre Lage am Bosporus auf zwei Kontinenten große politische, strategische und kulturelle Bedeutung. Dadurch und durch ihre Funktion als Hauptstadt des Byzantinischen Reiches und des Osmanischen Reiches entstanden zahlreiche bemerkenswerte Bauwerke. Dazu gehören neben der Altstadt die Süleymaniye-Moschee, die Sultan-Ahmed-Moschee, der Topkapı-Palast, die Hagia Sophia, die Chora-Kirche und die Theodosianische Mauer.

• Nationalpark Göreme und Felsendenkmäler von Kappadokien (K/N/1985)
• Große Moschee und Krankenhaus von Divrigi (K/1985)
• Ruinen von Hattusa (K/1986)
• Monumentalgrabstätte auf dem Nemrut Dag (K/1987)
• Ruinen von Xanthos mit dem Heiligtum der Latona (K/1988)
• Antike Stadt Hierapolis-Pamukkale (K/N/1988)
• Altstadt von Safranbolu (K/1994)
• Archäologische Stätte von Troja (K/1998)
• Selimiye-Moschee in Edirne (K/2011)
• Neolithische Stätte Çatalhöyük (K/2012)

Bursa und Cumalıkızık: die Wiege des Osmanischen Reichs (K/2014)
Mit den Gräbern der ersten osmanischen Sultane Osman I. und Orhan I. sowie zahlreichen religiösen und säkularen Bauten repräsentieren Bursa und Cumalıkızık die Entstehung des Osmanischen Reiches.

Pergamon und seine Kulturlandschaft(K/2014)
Die Hauptstadt des Reiches der hellenistischen Dynastie der Attaliden war mit ihrer Bibliothek, monumentalen Tempeln, Gymnasien, Theatern und dem Asklepieion ein kulturelles und politisches Zentrum der Antike.

• Ephesos
Bereits in hethitischer Zeit besiedelt, war Ephesos eine bedeutende römische Stadt, in der auch der Apostel Paulus von Tarsus wirkte. Sie war Standort des Artemisions, eines der sieben Weltwunder.

• Befestigungen von Diyarbakır und Hevsel-Gärten
Die Burg und die Stadtmauern von Diyarbakır zählen zu den größten und besterhaltenen Befestigungsanlagen aus antiker Zeit. Sie wurden 349 vom römischen Kaiser Constantius II. zur heutigen Stärke ausgebaut. Die Hevsel-Gärten versorgen die Stadt mit Gemüse und Wassermelonen.

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