Das Urlaubsland Türkei – vielfältig wie kaum ein anderes Urlaubsland!

Das Urlaubsland  Türkei ist voller Vielfalt: Sieben Regionen laden dazu ein, die Vielfalt des Landes zu erkunden. Darum bleibt die Liebe der Urlauber aus Deutschland, Schweiz und Österreich weiterhin erhalten.

Und da speziell die Deutschen seit Jahren die inoffiziellen „Reiseweltmeister“ sind, bleibt auch deren Reiselust für 2016 ungebrochen.

Ausschlaggebend für die individuelle Entscheidung ist die Vielfalt der Türkei, mehrere Tausend Jahre alte Kulturlandschaften, das übergrosse Angebot von Hotels für alle Wünsche und Ansprüche – und last but not least: das günstige Preis-/Leistungverhältnis.

Ob Butik Otels für Individualreisende, über All-inklusive-Hotels und Resorts für Familienurlauber bis hin zu den 5***** plus Hotels, die kene Wünsche offen lassen – Turkey Deluxe pur!

Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Natur. Da die Türkei viele Regionen mit unterschiedlichen, geografischen Eigenschaften vereint, hat das Land eine facettenreiche Naturlandschaft zu bieten – Berge, erloschene Vulkane, Täler und Hochebenen sowie einsame Küstenabschnitte und zahlreiche Strände.

Ägäisküste – Kulturhighlights und die blaue Küste

Die türkische Ägäis-Küste ist für Badeurlauber und Wassersportler ideal. Die Strände locken vor allem Sonnenanbeter in die Region. Von den einsamen Stränden im Norden über die trendigen Buchten rund um Izmir bis hin zu Bodrum, dem türkischen St. Tropez im Süden, ist für jeden etwas dabei. Die riesige Bucht von Gökova zwischen Bodrum und Marmaris ist ein Paradies für Wassersportler. Unterhalb der Halbinsel Didyma, gibt es die besten Segelreviere der Türkei. Ein ganz besonderes Erlebnis ist ein Segeltörn entlang der Küste – definitiv die beste Art, um die Ägäis vom Wasser aus zu erkunden und dabei romantische Ankerplätze, ursprüngliche Landschaften und faszinierende historische Orte zu entdecken. Auch für Kulturliebhaber und Geschichtsbegeisterte ist die Ägäis Region ein Muss. Urlauber begegnen hier auf Schritt und Tritt imposanten Überresten antiker Stätten: In den Olivenhügeln entlang der Küste verstecken sich Troja, Pergamon, Milet und Ephesos.

Mittelmeerregion – die türkische Riviera

Der Süden der Türkei ist mit seinen Sandstränden und seiner Landschaftskulisse der größte Touristenmagnet des Landes. Vor allem die Ferienorte Antalya und Alanya sind besonders bei Badeurlaubern beliebt. Doch auch aktive Urlauber kommen hier auf ihre Kosten: Belek und Side sind begehrte Ziele von Golfspielern: Rund 17 Golfplätze mit anspruchsvolle Fairways, eingebettet in eine faszinierende Landschaft, locken auf die Greens. Wanderer können zum Beispiel auf dem Lykischen Weg, der zu einsamen Buchten und entlang der wilden Steilküste führt, die Region entdecken. Bei Saklıkent, rund 50 Kilometer von Antalya entfernt, liegt bis in das Frühjahr hinein Schnee, was das Skifahren, während das Wasser des Mittelmeeres Badetemperaturen hat, ermöglicht. Für Kulturinteressierte bietet die Region wunderbare Ausflugsziele zu Ausgrabungsstätten und Sehenswürdigkeiten: Das antike Theater von Aspendos gehört zu den besterhaltenen Bauwerken der römischen Zeit und wird heute wieder für Konzerte und andere Veranstaltungen genutzt. In Side ist die Besichtigung der Tempelanlage ein Muss – der Apollon Tempel zählt zu den bedeutendsten römischen Ruinen der Hafenstadt.

Marmara – die Region der Gegensätze

Zwischen dem Ägäischen und dem Schwarzen Meer liegt die Marmararegion im Nordwesten der Türkei. Waldreiche Hügel, Hochebenen, Küstenstreifen sowie das Yıldız- und Uludağ-Gebirge prägen die Landschaft. Im Winter kann es hier bis zu minus 30 Grad kalt werden – so wundert es nicht, dass hier Skifans in der kalten Jahreszeit die Pisten unsicher machen. Vor allem Uludağ zählt zu den bekanntesten, sehr gut erschlossenen Skigebieten der Türkei. Insgesamt 20 Kilometer Piste, zwölf Sessel- und elf Schlepplifte sorgen für jede Menge Winterspaß. Das Skizentrum ist aufgrund seiner topografischen Gegebenheiten besonders für alpinen Ski, Langlauf und Snowboard geeignet. Doch auch per Schneeschuh lässt sich die Bergwelt erkunden. Im Sommer erfreuen sich Urlauber bei milden Temperaturen an der grünen Landschaft. In der Zeit von Mai bis Oktober bieten sich ideale Bedingungen zum Wandern, denn die durchschnittlichen Temperaturen liegen zwischen 20 und 30 Grad. Obwohl die Marmararegion das kleinste der geografischen Gebiete innerhalb der Türkei darstellt, muss sie den Vergleich mit anderen Regionen nicht scheuen, denn sie kann mit zahlreichen, touristischen Highlights aufwarten. Bursa, Edirne und Çanakkale sind nur einige der sehenswerten und historisch bedeutenden Städte. Als wichtigstes Zentrum in dieser Region zählt die Metropole Istanbul – weite Teile der Altstadt zählen zum UNESCO Weltkulturerbe.

Die Schwarzmeerregion – Urlaub in ursprünglichster Form

Die türkische Schwarzmeerregion begrenzt nach Norden hin den asiatischen Teil der Türkei und geht im europäischen Teil in die bulgarische Schwarzmeerküste über. Im Süden grenzt sie an die Region Anatolien, im Osten an Georgien. Urlauber erleben hier noch ursprüngliche Naturlandschaften. Laubund Nadelwälder wechseln sich ab mit schönen Auenlandschaften sowie Rhododendrenhängen. In der ganzen Region stehen urtümliche Fischerhäuser und Berghütten aus Holz. Bekannt ist die Region für seine Teeplantagen im Osten bei Trabzon. Wer in das Städtchen reist, sollte das Kloster Sumela besuchen sowie das nahegelegene Dorf Uzungöl, das mit seiner traumhaften Lage am gleichnamigen See besticht. Eine der schönsten Städte der Schwarzmeerregion ist Sinop, die einen romantischen Fischereihafen und eine gut erhaltene, alte Stadtmauer besitzt. Feinschmecker genießen in zahlreichen Restaurants landestypische Spezialitäten. Wer im Kaçkar-Gebirge wandert, findet grüne Täler und hohe Gipfel. Doch auch Badeurlauber kommen an der Schwarzmeerküste ebenfalls auf ihre Kosten: in Amasra und Sinop laden herrliche Strände und Buchten zum Sonnenbaden und Schwimmen ein.

Zentralanatolien – Die Wiege der Menschheit

In Zentralanatolien offenbart sich eine Naturschönheit der ganz besonderen Art: tiefe Schluchten, hohe Kegel erloschener Vulkane und goldene Weizenfelder prägen das Landschaftsbild. Der schönste und bizarrste Landstrich Anatoliens ist Kappadokien – hier stechen zuckerhutähnliche Gebilde aus Tuff spitz aus der Erde, welche in bräunlich-roter Farbpracht zur Geltung kommen. Dahinter verbergen sich Räume, Gräber und kleine Kirchen, teilweise ausgestattet mit farbenprächtigen Fresken. Auch im Peristrematal befinden sich um die 50 byzantinische Höhlenkirchen und Höhlenklöster. In Konya und Kayseri finden sich die frühsten bekannten Siedlungen der Menschheit. Konya ist bekannt für das Mevlana-Museum und dem Mausoleum des bedeutenden muslimischen Mystikers Mevlana Celaleddin Rumi sowie für die tanzenden Derwische. Ebenfalls in Zentralanatolien liegt Ankara, die Hauptstadt der Türkei. Die Metropole lockt Besucher mit eindrucksvollen Bauwerken und einer faszinierenden Altstadt. Die verwinkelten Gassen mit den malerischen Häusern laden zum Schlendern ein. Wer die Stadt besucht, sollte sich die Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Zitadelle, das Ethnologischen Museum und das Anıtkabir, das Grabdenkmal von Mustafa Kemal Atatürk, nicht entgehen lassen.

Ostanatolien – Unentdeckte Schätze

Das rote Ockerplateau von Erzurum, die Wälder, Wasserfälle und grünen Weiden bei Kars und Ağrı, die ganzjährig mit Schnee bedeckten Gipfel des biblischen Ağrı Berges, der große Vansee mit seinen tiefblauen Gewässern und die wüstenähnliche Steppe der Mesopotamischen Tiefebene – die landschaftliche Vielfalt Ostanatoliens bietet eine beeindruckende Kulisse und überrascht jeden Besucher. Eingebettet in diese grandiosen Landschaften stoßen Urlauber hier auf byzantinische Städte, armenische und georgische Klöster, seldschukische Mausoleen und osmanische Moscheen. In Ağrı sollen sich der Legende nach die Überreste der Arche Noah befinden. Die Region Ostanatolien eignet sich ebenfalls gut für einen aktiven Urlaub: Wanderer können das Hochland mit dem 5.137 Meter hohen Berg Ağrı erkunden. Die Provinz Bingöl bietet sich mit ihren Gletscherseen und Thermalbädern ebenfalls für Touren an.

Südostanatolien – reiche Kulturgeschichte

Das Hochplateau zwischen den Oberläufen von Euphrat und Tigris ist die älteste Kulturregion der Türkei. Hier in dem alten nördlichen Mesopotamien mit den Flüssen Euphrat und Tigris, befinden sich zahlreiche Spuren verschiedener Kulturen und Religionen – von den Hethitern über Griechen, Römer und Araber bis zu den türkischen Seldschuken und Osmanen. Längst verlassene Festungen, Klöster und Kirchen erinnern daran. Einer der faszinierendsten Orte in Südostanatolien ist die Kultstätte und der Grabhügel auf dem Berg Nemrut. Im ersten Jahrhundert vor Christus wurde hier unter Antiochos, dem Herrscher über das Königreich Kommagene, ein beeindruckendes Grab auf einem 2.000 Meter hohen Berg gebaut. Auch Hasankeyf am Tigris sowie die Altstadt von Midyat mit ihren syrischorthodoxen Kirchen sind lohnenswerte Ziele. Südostanatolien ist immer noch eine weitgehend unentdeckte Region, die geprägt ist von hohen Bergen, Tälern, Seen und Flüssen.

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„Verfluchte anatolische Bergziegenkacke“: Oder wie mein Vater sagen würde: „Wenn die Wut kommt, geht der Verstand“ Eine wunderbare Vorbereitung auf den nächsten Türkeiurlaub oder als Reiselektüre am Strand oder Pool)))

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